16. bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Schweigegebot in suchtbelasteten Familien
In Deutschland wachsen drei Millionen Kinder und Jugendliche mit einem suchtkranken Elternteil auf. Viele von ihnen erleben Vernachlässigung und Gewalt, leiden oft ein Leben lang unter diesen Erfahrungen. Doch nur selten können sie ihre Stimme erheben. In den betroffenen Familien herrscht ein Schweigegebot, das die Familie vor Ausgrenzung schützen soll. Die Folgen für die Kinder sind oft dramatisch. Ihr Risiko, selber eine Sucht oder andere psychische Krankheit zu entwickeln, ist um ein Vielfaches erhöht. Die COA-Aktionswoche 2025 will den Kindern eine laute Stimme geben.
Ziele der COA-Aktionswoche sind unter anderem:
- dass Menschen, die mit Kindern arbeiten (Erzieher*innen, Lehrer*innen, Sporttrainer*innen, Jugendgruppenleiter*innen...), Kinder aus suchtbelasteten Familien erkennen,
- dass Hilfsangebote öffentlich gemacht werden,
- dass Projekte und Initiativen mit Aktionen und Veranstaltungen ihre Arbeit vorstellen.